Briefmarken-Archivierung

Ob Einsteckbücher oder im Ringbinder – in Breitengraden mit gemäßigten Temperaturen sind diese dafür bestens geeignet. Die Gefahr, das Briefmarken festkleben oder sogar eventuell Stockflecken aufweisen könnten, ist aufgrund des dafür verwendeten Ausgangsmaterials sehr gering.

Anders sieht dies in Gebieten aus, in denen Hitze und eine hohe Luftfeuchtigkeit alltäglich sind. Dies trifft auch in Malaysia zu und ist somit ein Dauerthema unter den Philatelisten.
Um Schäden an Briefmarken vermeiden, hat jeder Sammler dafür seine Lösung. Meist werden die Briefmarken – wie in den speziellen Briefmarken-Shops – auf einem befindlichen Trägermaterial mittels Plastikfolie luftdicht eingeschweißt. Für FDC gibt es entsprechende OPP zu kaufen. Andere Philatelisten, die diesen Aufwand nicht betreiben, trocknen ihre Sammlung mittels Silica Gel oder nutzen eine DryBox zur Aufbewahrung.

Einsteckkarten und Hüllen
Gegenüber Einsteckbüchern, die je nach Umfang der Sammlung auch entsprechenden Platz beanspruchen, spart man mit Einsteckkarten erheblich an Platz und ist sehr flexibel mit der Archivierung. Benötigter Platz für zusätzliche Marken in der Sammlung ist mit weiteren Karten schnell bewerkstelligt. Im Einsteckbuch bedarf es meistens einer aufwendigen Umsortierung.

Für Einsteckkarten im A5-Format gibt es zum einen einfach zu handhabende Schutzhüllen; wie auch HP-Schutzhüllen, die an drei Seiten verschweißt sind. Damit habe ich beste Erfahrungen gemacht. Vollständige Sammlungen können dann auch jederzeit komplett verschweißt werden.

Für das Sammelgebiet Malaysia sind keine Hersteller für Vordruckalben bekannt.